Galway, Tuesday (29.08.2006):
Schon voll Adrenalin im Blut, weil wir unser Fahrkoennen auf der kleinen Insel testen wollten (Anmerkung: Linksverkehr), sind wir also zum Flughafen, Galway.
Tja, nur bis wir dann endlich unser Auto hatten dauerte es noch eine Weile. Die nette Dame an dem AVIS-Schalter meinte naemlich, dass wir unter 21 Jahren kein Auto mieten duerften... einziger Hacken an der Sache war: wir hatten schon uebers Internet erfolgreich gebucht, aber vergessen, die Buchungsbestaetigung auszudrucken!
Man sollte meinen, dass es kein Problem darstellt, diese am Flughafen noch auzudrucken (um ihr zu beweisen, dass es durchaus Anbieter gibt, die auch Autos an unter 23-jaehrige vermieten), aber leider gab es auf dem Flughafen nur einen einzigen Internetzugang, aber keinen Drucker :/
Einige Zeit spaeter und um 25 Euro leichter, haben wir dann doch schliesslich ein Internetcafe in the middle of nowhere ausfindig gemacht, schnell die Bestaetigung ausgedruckt und der AVIS-Dame unter die Nase gehalten.
Ploetzlich war die Sache mit den 21 Jahren kein Problem mehr und auf ging es zu unserem ersten Reiseziel: ein Cafe in Oranmore 
Nach etwas Aufputschmittel (=Kaffee) ging es dann los nach Connemara. Wir wurden wirklich mehr als entlohnt durch die atemberaubende Landschaft, sandige unberuehrte Straende und Sonnenschein.
Hier noch die besten Plaetze in Connemara: Moycullen, Aughanure Castle, Killary Harbour, Kylemore Abbey, Tully Cross (Strand), Bally Conneely Bay und Roundstone.
Am Abend sind wir dann noch in einen Pub um "irische Folklore" zu geniessen
Nach 2 Guinness wird das dann sogar richtig lustig (nicht fuer uns, sondern fuer die Musiker. Denn die halten das Glas oefter als das Instrument)...

Galway, Wednesday (30.08.2006)
Wetterumschwung
Ausser Regen nichts gewesen.

Nichtsdestrotrotz haben wir uns nicht davon abschrecken lassen. Nach dem morgendlichen Aufputschmittel in Oranmore ging es erst einmal in die frostigen Hoehlen Irlands (Allwee Caves).
Dort gab es das "Baerenbett" und die Ueberreste von dem Baeren, der es zuletzt benuetzte 
Leicht unterkuhlt waren wir froh wieder Tageslicht zu sehen, aber gleichzeitig machte sich immense Enttaeuschung bei uns breit (Preis-Leistungs-Verhaeltnis nicht angemessen).
Da es immer noch regnete und wir noch etwas Sightseeing machen wollten, entschieden wir uns dem Rat des Reisefuehrers "Lonely Planet" zu folgen und die unvergleichlichen Deckenschnitzereien der Corcomroe Abbey zu besichtigen.
Wir haben wirklich die ganze Gegend erkundet, jedes Insekt unter den Steinen entdeckt, aber die Deckenschnitzereien waren unauffindbar
Auch kein Wunder - denn der Abbey fehlte das Dach 

Eine Enttauschung folgte der naechsten
Einziger Trost der blieb: Pub in Doolin.
Weitere Stimmungsheber: Zwei nette Australier mit gutem Musikgeschmack (Enya
), Livemusik in Galway und anschliessendes Clubbing.
Galway, Thursday (31.08.2006)
Gott sei Dank war um 2 Uhr morgens schon Sperrstunde. Das rettete unser Leben
und wir sahen DAS TOURISTENMEKKA schlechthin!
The Cliffs of Moher

Der gemuetliche Einstieg in den Tag war das Arts & Crafts Village in Spiddal und eine hausgemachte Suppe
und eine gute Tasse Tee in der Tea Junction (Ballyvaughan)!
Nach den spektakulaeren Cliffs of Moher ging es auf nach Tralee. Auf halben Weg bekamen wir ein "Engine Management Problem" which was solved by a Matchboxmechanik (underaged)
Wir wurden von "Finn" herzlich in seinem gregorianischem HerrenHOSTEL empfangen und untergebracht.
Ein offener Kamin und der antike, naturbefluegelte Einrichtungsstil raubte uns den Schlaf... (Efeu wuchs ins Zimmer und Schmetterlinge flattern froehlich vor sich hin).

Nicht nur der Schlaf sondern auch der Verstand wurde uns geraubt von FINNS BUEGELWUT (Unter Verwendung von einer prehistorischen Buegelwalze wurde ein Bettlaken nach dem Anderen geglaettet
) Wenigstens schien Finn befriedigt zu sein.
"I can get no satisfaction..." *sing*
Tralee, Friday (01.09.2006)
Am darauffolgenden Morgen machten wir uns auf den Weg zur Halbinsel Dingle.
Am Brandon Bay Beach legten wir einen Stop ein...
Bei dieser Gelegenheit holten wir auch noch die letzten PS bei einer Strandralley aus unserem niedlichen "Nissan Note" heraus.

Ueber den "Connor Pass" wurden wir dann von einem deutschen Hippieaussteiger in sein kriminell angehauchtes praehistorisches Museum gelockt. Kriminell deswegen, weil er die Ausstellungsstuecke selbstgesammelt und teilweise aus Grabkammern entwendet hat :/

Wir kamen auch nicht darum die Pottery von Louis Mulcahy anzusehen (den muss man einfach kennen. Ansonsten Bildungsluecke - belieferte sogar Bill Clinton und den Papst mit seinen Kreationen).
Galway, Saturday (02.09.2006)
Da wir heute das Auto um halb drei wieder abgeben mussten, haben wir saemtliche Speedlimits missachtet, um nicht noch einen weiteren Tag Miete fuer den Wagen zu bezahlen... die gemeinen "AVIS-Hunde" wollten uns bescheissen, aber wir haben den Taeter entbloest und den Fall geloest...
Und jetzt sind wir wieder hier im Sleepzone Hostel.
Home sweet home - Sleepzone!
Slohn Liat!
Finns Nomaden